Blätter, Früchte, Bäume und Tiere – Naturbildung für kleine Entdecker
Natur muss für Kinder nicht kompliziert sein.
Gerade im Kindergartenalter und Grundschulen beginnt Naturbildung mit ganz einfachen Fragen:
Welches Blatt gehört zu welchem Baum?Warum haben manche Bäume Früchte?Welche Tiere leben im Wald?Warum fallen im Herbst die Blätter herunter?Und weshalb sieht eine Eiche eigentlich ganz anders aus als eine Buche?
Bei unseren naturpädagogischen Angeboten für Kitas in Hagen möchten wir Kindern genau diese Grundlagen spielerisch näher bringen.

Die Natur direkt vor unserer Haustür entdecken
Kinder brauchen dafür keinen weit entfernten Nationalpark und keine komplizierten Lehrbücher. Bereits auf einer Wiese, im Park oder im Hagener Wald gibt es unzählige Dinge zu entdecken.
Gemeinsam schauen wir uns beispielsweise unterschiedliche Blätter an. Wir fühlen ihre Oberfläche, vergleichen ihre Formen und versuchen herauszufinden, zu welchem Baum sie gehören.
Dabei lernen die Kinder nach und nach einige unserer häufigsten heimischen Bäume kennen – zum Beispiel Buche, Eiche, Ahorn oder Kastanie.
Aus einem einfachen Blatt wird plötzlich ein Erkennungsmerkmal.
Welche Früchte gehören zu welchem Baum?
Besonders spannend wird es, wenn wir nicht nur die Blätter betrachten.
Zur Eiche gehören die Eicheln.An der Buche finden wir Bucheckern.Der Ahorn besitzt seine bekannten geflügelten Samen.Und bei der Kastanie entdecken wir im Herbst die großen braunen Kastanien.
Die Kinder können sammeln, vergleichen, sortieren und selbst Zusammenhänge herstellen.
So wird Wissen nicht einfach nur erzählt – es wird erlebt.
Wer lebt eigentlich zwischen den Bäumen?
Natürlich besteht der Wald nicht nur aus Pflanzen.
Überall gibt es Hinweise auf seine tierischen Bewohner.
Vielleicht entdecken wir einen Käfer unter einem Stück Totholz, hören einen Vogel zwischen den Baumkronen oder finden eine Feder auf dem Waldboden.
Auch Eichhörnchen, Spechte, Regenwürmer, Schnecken und viele andere Tiere können Ausgangspunkt für kleine Entdeckungsreisen sein.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Tierarten auswendig zu lernen.
Viel wichtiger ist zunächst die Erkenntnis:
Der Wald ist ein Lebensraum.
Jedes Tier hat darin seinen Platz und ist mit anderen Lebewesen verbunden.
Lernen durch Anfassen und Erleben
Naturbildung funktioniert für kleine Kinder besonders gut, wenn sie selbst entdecken dürfen.
Deshalb verbinden wir Wissen mit Bewegung, Spielen und kleinen Forschungsaufgaben.
Blätter werden gesammelt und verglichen. Baumrinde darf vorsichtig ertastet werden. Früchte werden ihren Bäumen zugeordnet und gemeinsam suchen wir nach Spuren von Tieren.
Dadurch entsteht ein ganz anderer Zugang zur Natur als beim reinen Lernen aus einem Buch.
Die Kinder dürfen neugierig sein, Fragen stellen und eigene Entdeckungen machen.

Naturbildung schafft Verbindung
Wer bereits als Kind lernt, welche Bäume, Pflanzen und Tiere unmittelbar vor der eigenen Haustür leben, entwickelt häufig einen ganz anderen Bezug zu seiner Umgebung.
Aus „einem Baum“ wird irgendwann eine Eiche.
Aus „einem Vogel“ vielleicht ein Rotkehlchen.
Und aus einem gewöhnlichen Waldspaziergang wird eine kleine Entdeckungsreise.
Genau hier beginnt für uns Naturbildung: nicht beim Auswendiglernen, sondern beim Wahrnehmen, Staunen und Verstehen.
Mit unseren naturpädagogischen Angeboten für Kindertagesstätten in Hagen möchten wir Kindern einen spielerischen Einstieg in die heimische Natur ermöglichen und ihnen zeigen, wie viel es direkt vor ihrer Haustür zu entdecken gibt.





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