top of page

Neu ab 2027: Bushcraft und Survival für weiterführende Schulen

3. Okt.
3 Min. Lesezeit

Gemeinsam einen Unterstand bauen, mit einfachen Materialien etwas Nützliches herstellen und am Ende vielleicht selbst gemachtes Stockbrot am Feuer backen: Ab 2027 erweitern wir bei Freigefühl unser naturpädagogisches Angebot um Bushcraft und Survival für weiterführende Schulen.

Damit schaffen wir Raum für Schultage, an denen Jugendliche selbst anpacken, Ideen ausprobieren und als Klasse zusammenarbeiten. Ob Projekttag oder abwechslungsreiche Projektwoche: Der Wald wird zum Lernort, an dem aus einer gemeinsamen Aufgabe ein echtes Erlebnis entsteht.


Was steckt hinter Bushcraft und Survival?

Bushcraft beschäftigt sich mit handwerklichen Fähigkeiten und Wissen für das Leben draußen. Wie entsteht ein stabiler Unterstand? Welcher Knoten hält? Wie lassen sich Materialien sinnvoll nutzen, ohne den Wald unnötig zu beeinträchtigen?

Beim Survival geht es darum, grundlegende Bedürfnisse und überlegtes Handeln unter einfachen Bedingungen kennenzulernen: Schutz vor Witterung, Wärme, Wasser und die Frage, welche Aufgabe zuerst wichtig ist.

Bei unseren Schulangeboten stehen dabei das angeleitete Ausprobieren, Naturverständnis und die Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die Jugendlichen dürfen Fragen stellen, Lösungen entwickeln und erleben, was sie mit ihren eigenen Händen schaffen können.


Gemeinsam Holzunterstände und Waldbuden bauen

Aus einzelnen Ästen entsteht noch kein Unterstand. Dafür braucht es eine Idee, Absprachen und viele helfende Hände.

Beim gemeinsamen Bauen überlegen die Schülerinnen und Schüler, welche Konstruktion funktionieren könnte, verteilen Aufgaben und setzen ihren Plan Schritt für Schritt um. Dabei wird ausprobiert, verändert und manchmal auch noch einmal neu begonnen.

Je nach Standort und Absprache können wir dafür geeignete Waldflächen in der Nähe der Schule nutzen. Auch im Wald am naturpädagogischen Zentrum in Iserlohn-Letmathe sind Aktivitäten wie Budenbauen und praktische Naturhandwerksarbeiten vorgesehen. Die konkrete Durchführung stimmen wir vorab mit den Verantwortlichen ab.

Wir bauen mit dafür freigegebenen Materialien und achten darauf, lebende Bäume, Pflanzen und Lebensräume zu schonen. Auch das Aufräumen beziehungsweise der vereinbarte Rückbau gehört zum gemeinsamen Projekt.


Kleine Handwerksprojekte mit eigenen Händen

Etwas selbst herzustellen, verlangt Geduld – und macht das Ergebnis umso greifbarer. Ergänzend zum Unterstandbau können die Jugendlichen verschiedene kleine Handwerksaufgaben kennenlernen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Knoten und Bindungen für einfache Waldkonstruktionen üben.

  • Kleine Gebrauchsgegenstände aus geeigneten Naturmaterialien gestalten.

  • Holz bearbeiten und den verantwortungsvollen Umgang mit passenden Werkzeugen kennenlernen.

  • Eigene Bauideen entwickeln und gemeinsam auf ihre Funktion prüfen.

Die Aufgaben wählen wir passend zu Alter, Erfahrung und Gruppe aus. So finden sowohl Jugendliche mit handwerklichen Vorkenntnissen als auch neugierige Anfängerinnen und Anfänger einen Einstieg.


Traditionelles Feuermachen kennenlernen

Wie entsteht Feuer ohne Feuerzeug? Welche Vorbereitung braucht es, und warum ist geeignetes Zundermaterial so entscheidend?

Beim Thema Feuermachen beschäftigen wir uns mit traditionellen Methoden, geeigneten Materialien und dem verantwortungsvollen Umgang mit Feuer. Praktische Übungen finden ausschließlich dort statt, wo eine freigegebene Feuerstelle, die nötige Erlaubnis und geeignete Bedingungen vorhanden sind.

Wenn es der Rahmen erlaubt, kann daraus ein gemeinsamer Abschluss entstehen: Stockbrot backen, zusammensitzen und auf das zurückblicken, was die Klasse geschafft hat.


Einen Wasserfilter bauen und verstehen

Wie lassen sich sichtbare Schmutzteilchen aus Wasser zurückhalten? Beim Bau eines einfachen Modellfilters untersuchen die Jugendlichen, wie unterschiedliche Materialschichten wirken und wo die Grenzen solcher Verfahren liegen.

Dabei gehört eine wichtige Erkenntnis ausdrücklich dazu: Klar aussehendes Wasser ist nicht automatisch Trinkwasser. Das gefilterte Wasser aus diesem Experiment wird nicht getrunken. Im Mittelpunkt stehen das Beobachten, Verstehen und der bewusste Umgang mit Wasser als wertvoller Ressource.


Eine Projektwoche, die verbindet

In einer Projektwoche lassen sich die einzelnen Bausteine miteinander verknüpfen: den Wald kennenlernen, gemeinsam planen, handwerkliche Grundlagen üben und schließlich ein größeres Bauprojekt umsetzen.

Dabei entstehen viele Gelegenheiten, sich innerhalb der Klasse neu zu erleben. Wer hat eine gute Idee? Wer behält den Überblick? Wer entdeckt beim Bauen eine Stärke, die im Unterricht bisher kaum sichtbar wurde?

Unsere Angebote geben Raum für Zusammenarbeit, Ausdauer und gegenseitige Unterstützung. Naturwissen wird dabei unmittelbar mit praktischem Handeln verbunden.


Bushcraft und Survival mit Freigefühl planen

Das neue Angebot richtet sich ab 2027 an weiterführende Schulen in Hagen, Iserlohn und Umgebung. Inhalte und Ablauf stimmen wir auf die Klassenstufe, die Gruppengröße, den verfügbaren Zeitraum und die Möglichkeiten vor Ort ab. Wetter und Jahreszeit fließen ebenfalls in die Planung ein.

Sie möchten Ihrer Klasse einen praktischen Zugang zur Natur ermöglichen oder planen eine Projektwoche mit Bushcraft, Survival und Naturhandwerk?

Kontaktieren Sie Freigefühl über unsere Webseite. Gemeinsam entwickeln wir ein Angebot, das zu Ihrer Schule und Ihren Schülerinnen und Schülern passt.

 
 
 

Kommentare


bottom of page